
Trauer kann Tage mit sich bringen, an denen du kaum weißt, wo du anfangen sollst.
In dieser Übung findest du fünf Satzanfänge, mit denen du in Worte fassen kannst, was gerade in dir los ist – ohne irgendwas erklären oder lösen zu müssen.
Etwa 5 bis 10 Minuten · zum Ausdrucken oder Ausfüllen am PC/Handy
Vielleicht kennst du das?
Deine Gedanken kreisen. Du bist erschöpft oder fühlst gerade kaum etwas. Gleichzeitig geht der Alltag weiter und irgendetwas muss als Nächstes erledigt werden.
Nach einem Tod, einer Trennung, einer Diagnose oder einem anderen schweren Verlust ist das nicht ungewöhnlich. Trauer kann vieles durcheinanderbringen.
In solchen Momenten hilft es, Worte zu finden, die beschreiben, was gerade ist.
Genau dabei unterstützt dich „Wenn alles zu viel ist…“. Fünf Satzanfänge, die du in deinem Tempo ausfüllst. In fünf bis zehn Minuten. Zur Beruhigung von dem, was gerade in dir so viel Lärm macht.
Fünf Sätzanfänge können dir helfen …
- wieder mehr Ruhe in die rasenden Gedanken zu bekommen,
- den Druck in dir etwas verringern,
- kurz aus dem „Ich muss doch noch…“ und „Ich sollte längst…“ auszusteigen,
- und wieder mehr zu spüren, was jetzt dran ist und was du als nächstes brauchst.
Die Übung ist für dich, wenn…
- du gerade trauerst — nach einem Tod, einer Trennung, einer Diagnose, einem Abschied oder einem anderen Umbruch, der dein Leben verändert hat.
- du Momente kennst, in denen dir alles zu viel ist. Du musst nicht genau wissen, ob das „Trauer“ ist. Es genügt, dass es gerade schwer ist.
Hallo!
Ich bin Andrea Faber, systemische Beraterin und Supervisorin. Seit mehr als 20 Jahren begleite ich Menschen in Krisen und nach einschneidenden Veränderungen.
Ich glaube nicht, dass Trauer möglichst schnell verschwinden muss. Sie braucht Zeit und Menschen, bei denen nichts beschönigt oder kleingeredet werden muss.
